e-con AG
Referenzen
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Wenglor Sensoric

Wenglor Sensoric
 

Im Zuge der Erweiterung ihrer modernen Produktionsanlage setzte  die WENGLOR SENSORIC GmbH auf die Innovationen der e-con AG im Bereich der Lüftungs- und Kühlanlagen. Das Konzept der e-con AG für das Unternehmen stützt sich auf den Einsatz regenerativer Energie mit möglichst geringem Einsatz von konventionellen Energieträgern wie Strom und Erdgas.
 

Geothermie

Für die Produktion werden hohe Ansprüche an die Raumluftqualität gestellt: Reinheit der Raumluft und Raumlufttemperaturen von mindestens 20°C und maximal 26°C. Die Kälteerzeugungsanlage setzt auf eine umfangreiche und hydraulisch perfektionierte Anlagentechnik zur Nutzung von geothermischer Energie. Die Ausarbeitung durch Geologen zeigte, dass mit einer Erdsondenanlagen (zirka 3.500 m Bohrmeter) nahezu 95 Prozent der Jahreskühlenergie durch oberflächennahe Geothermie genutzt werden können.
Der Untergrund kann aufgrund der ganzjährig relativ gleichmäßigen Temperaturen als Kälte-/Wärmequelle sowie zur saisonalen thermischen Energiespeicherung genutzt werden.Durch die 120 m tiefen Bohrungen können dem Erdboden zirka 223 kW Kühlleistung mit einer Temperatur von 14°C bis 18°C entnommen werden.

 

Da bei über 30°C Außentemperatur die Nutzung der Geothermie sinkt, sorgt in diesem geringen Zeitraum ein zusätzliches Kälteaggregat für die Bereitstellung der Spitzenlast. Das Kälteaggregat entzieht ebenfalls die benötigte Rückkühlenergie der Sondenanlage und steigert somit ihren Effizienzgrad deutlich. Der Grund hierfür: Das Aggregat kann bei deutlich geringeren Temperaturen kondensieren als eine luftgekühlte Maschine.

 

Das ergänzende Kälteaggregat fungiert innerhalb der Heizperiode als Wärmepumpe. Durch geschickte hydraulische Verschaltung der Komponenten kann die als Wärmepumpe arbeitende Kältemaschine die Umweltenergie der Sondenanlage nutzen und auf ein nutzbares Temperaturniveau für Heizzwecke transformieren.
 

Lüftung

Eine 19.000 m³/h starke Lüftungseinheit wurde vor dem Gebäude errichtet. Sie verfügt über sämtliche Einrichtungen einer modernen und energiesparenden Lüftungsanlage. Ausgestattet mit einem aerodynamisch optimierten und ideal dimensionierten Gehäuse spart das Gerät zirka 30 Prozent des Ventilator-Strom ein. Der weiterhin integrierte Kreuzstromwärmetauscher stellt sicher, dass zirka 50 Prozent der Abwärme zurück gewonnen werden können. Da zusätzlich die Maschinen über direkte Luftabsaugung eingebunden werden, kann ein Höchstmaß an Raumqualität bei gleichzeitig reduziertem Luftvolumenstrom sichergestellt werden. In der Kühlperiode werden somit unnötige interne Wärmequellen vermieden.
 

Aufgrund der Komplexität der Anlage spielt die Regelungstechnik eine entscheidende Rolle. Sie muss dafür sorgen, dass alle Komponenten optimal miteinander arbeiten.
Das geforderte Gebäudeautomatisierungssystem hat im Wesentlichen die Aufgabe, die Transparenz der Betriebsführung, einen optimalen Energie- und Betriebsmitteleinsatz sowie die Betriebssicherheit der Anlagen zu gewährleisten. Diese Aufgaben erfordern den Einsatz eines leistungsfähigen DDC-Systems, das die Regelungs-, Steuerungs- und Überwachungsaufgaben wirtschaftlich löst. Eine wesentliche Bedeutung hat dabei die eingesetzte Kommunikationstechnik.
 

Kosteneffizienz und Flexibilität

Zur Absicherung der Investition für die Zukunft wird deshalb für das gesamte System die konsequente Verwendung von offenen Systemstrukturen umgesetzt. Dies ermöglicht Funktionserweiterungen und die Anpassung und Einbindung von Geräten anderer Hersteller. Flexibilität und Modularität müssen den stufenweisen Ausbau des Systems erlauben.
 

Der Grundgedanke des Gesamtsystems liegt klar in der Umweltschonung und Kosteneffizienz. Anhand von Rechnungen mit dem simulativen Einfluss von Gebäuden, Witterung und Maschinen wurde folgendes ermittelt: Die erreichte CO2 -Einsparung entspricht der Emissionvon zirka 73 durchschnittlichen Einfamilienhäusern pro Jahr.